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Hintergründe zum Umzug

Vor 25 Jahren eröffnete das Hospiz ADVENA als erstes stationäres Hospiz in Leipzig, in Lindenau. Um den Bedürfnissen von Menschen in der letzten Lebensphase gerechter zu werden, die Lebensqualität und deren Erhalt neben der medizinischen Betreuung und Versorgung in den Mittelpunkt zu stellen.

Gründe für den Hospizumzug

Der Umzug ist notwendig, da die aktuellen Räumlichkeiten nicht mehr den Vorgaben für ein modernes Hospiz entsprechen und es wird deutlich mehr Platz benötigt.

 

In 25 Jahren Erfahrung im Bereich der Hospizarbeit wurde immer deutlicher, dass auch und gerade junge Menschen ein auf sie zugeschnittenes Hospizangebot benötigen.

 

Es entstehen daher Räumlichkeiten, die besonders auch an die Bedürfnisse junger schwerstkranker Erwachsener angepasst sind.

 

Sterbebegleitung für junge Menschen bedeutet, auf bestimmte Bedürfnisse ganz individuell eingehen zu können. Junge Menschen möchten ihre Freunde um sich haben, die verbleibende Zeit soll mit Leben gefüllt werden – das erfordert auch ein entsprechendes Wohnumfeld. Wir planen Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige, Räumlichkeiten für gemeinsame Mahlzeiten und mehr.

Weiterhin entstehen Räumlichkeiten für Therapieräume, ein großes Pflegebad, eine Küche, der Rau der Stille und weitere. Es wird einen großen Garten, sowie Balkone und Terrassen für die Bewohnerzimmer geben.

Ein Hospiz gestaltet wie ein Zuhause, nur mit der nötigen medizinischen Betreuung und Versorgung soll es sein!

Besonders erwähnenswert für den Neubau ist das intergenerative Zusammenleben in dem Komplexhaus. Wir wünschen uns dabei ein Profitieren von Jung und Alt, durch das Miteinander mit einer Gemeinnützigen Kindertagesstätte und einem Dienstleistungsangebot für betreutes Wohnen, direkt im Haus.

Richtfest in der Kuchengartenstraße

 

Am 07. April 2022 haben wir Richtfest gefeiert.

Vor nicht einmal einem Jahr, im Juli 2021, fand die wunderschöne feierliche Grundsteinlegung für den Neubau in der Kuchengartenstraße, mit tollen Gästen und Redebeiträgen statt.

Zu den Anwesenden gehörten u.a. die Redner*Innen des Festaktes letzten Sommer:

Herr Hampel, Projektkoordinator des Investors, der RTLL Lewerenz Holding AG,  Bianca Bretschneider (Vorstand Hospizium Stiftung), Jana Jung (zukünftige KitaLeitung), Julia Bodendieck (Leitung Hospiz ADVENA) und Monika Fischer waren wieder mit vor Ort, um gemeinsam diesen Meilenstein im Bauprozess zu feiern.

Für alle Gäste gab es ein Buffet und eine Führung durch den Bau. 

Dabei konnten wir bereits die neuen Hospizräumlichkeiten begehen und Eindrücke für die künftige Gestaltung der Räume sammeln.

Mit den 12 modernen Hospizzimmern können wir den Bedürfnissen jünger werdender Hospizbewohner*Innen gerecht werden und durch die Kapazitätsbegrenzung unsere Qualitätsstandards noch erhöhen.

Das komplett barrierefreie Mehrgenerationenprojekt ist nicht nur für die Hospizarbeit in Leipzig von großer Bedeutung, mit den diversen inklusiven Angeboten wie beispielsweise dem geplanten Begegnungscafé, stellt es auch eine Bereicherung für den Stadtteil dar.

Ein großes Dankeschön an die beteiligten Handwerker*Innen, Planer*Inn, den Investor und alle Unterstützer*Innen die uns bis hierher schon begleiten.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Eröffnung mit Allen.

Grundsteinlegung

 

Am 22. Juli 2021 fand die feierliche Grundsteinlegung für das Bauprojekt der IFB-Stiftung unter Beteiligung unseres Hospiz, der Gemeinnützigen Känguru Kindertagesstätten Leipzig GmbH und der Gemeinnützigen Zuhause Leipzig GmbH statt. Vor Ort waren Vertreter*Innen aller Fachbereiche und der Stadt Leipzig, sowie die Investoren und geladene Gäste aus den Bereichen, Medizin, Finanz- und Bauwesen.

Der Höhepunkt war das Befüllen der Zeitkapsel, die gemeinsam mit dem symbolischen Grundstein in das Fundament eingelassen wird. Der Projektkoordinator des Investors RTLL Lewerenz Holding AG, Herr Hampel, Bianca Bretschneider (Vorstand Hospizium Stiftung), Jana Jung (zukünftige KitaLeitung), Julia Bodendieck (Leitung Hospiz ADVENA) und Monika Fischer (Fachbereichsmanagerin Zuhause) befüllten die Zeitkapsel im Anschluss an Ihre Reden mit Erinnerungsstücken Ihrer jeweiligen Einrichtung.